Team


Dr. med. Petra Reimann:
Leitende Ärztin und Beauftragte für Arbeits- und Laserschhutz


Das Fach Medizin hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Die neuen Möglichkeiten verändern die tägliche Arbeit und stellen immer wieder neue, spannende Herausforderungen dar. Bei all dieser Faszination den Blick auf das Wesentliche zu halten, nämlich den Menschen mit seinen Bedürfnissen wahrzunehmen und zu achten, hat für mich oberste Priorität. Dazu ist für mich die Arbeit in einem Team wichtig, denn nur im guten Zusammenspiel der verschiedenen Professionen kann Hochleistungsmedizin mit einem menschlichen Gesicht zum Wohl der Patienten eingesetzt werden.

16.02.1968

geboren in Albersloh

1987 - 1995

Studium an der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster

1995 – 1996

Praktisches Jahr im Clemenshospital Münster, Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelmsuniversität, Wahlfach Neurologie an der WWU

1997 – 1998

Ärztin im Praktikum in der Klinik für Radiologie und Strahlentherapie des Clemenshospitals Münster

1998 – 2004

Assistenzärztin in der Klinik für Radiologie und Strahlentherapie des Clemenshospitals Münster

2002

Facharztprüfung Diagnostische Radiologie

2004 – 2006

Chefärztin der Radiologischen Abteilung des St. Walburga-         Krankenhauses Meschede

2007 – 2009

Assistenzärztin in Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie Marienhospital Herne, Universitätsklinikum Ruhruniversität Bochum

2008

Facharztprüfung Strahlentherapie

2009

Angestellte Fachärztin für Strahlentherapie in der Praxis Frau Dr. Riesenbeck

Seit dem 01.04.2010

Gemeinschaftspraxis mit Frau Dr. Riesenbeck

07.2014

Dissertation über Strahlentherapie bei Mamacarcinom

Dr. med. Petra Reimann ist Fachärztin für Diagnostische Radiologie und Strahlentherapie. In ihrem Studium faszinierte sie das Zusammenspiel klinischer Untersuchungen mit apparativen Techniken um Symptome zu analysieren und Therapieansätze zu entwickeln. Nach Abschluss des Studiums trat sie als Ärztin im Praktikum in die Klinik für Radiologie und Strahlentherapie des Clemenshospitals Münster ein. Die selbständige Versorgung onkologisch erkrankter Menschen war eine prägende und bereichernde Erfahrung. Die diagnostische Radiologie ist eine Disziplin, die Sorgfalt und Genauigkeit sowohl bei der Bilderstellung als auch bei der Bildbetrachtung fordert. Diese im Zusammenspiel mit Kollegen anderer Fachgebiete zum Wohl des Patienten schnell und effektiv einzusetzen ist immer wieder eine interessante Herausforderung aber auch eine große Freude. Das Clemenshospital als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster bot die Besonderheit, das Diagnostik und Strahlentherapie in einer Leitungshand liegen. Dadurch war die Arbeit dort immer von beiden Aspekten der Medizin getragen. Nach einer beruflichen Phase mit ausschließlich diagnostischer Arbeit fehlte Frau Reimann jedoch der Kontakt zu den Patienten. Daher erfolgte der Entschluss, die bereits begonnene Weiterbildung im Fach Strahlentherapie zu vervollständigen. Der direkte Austausch mit den Patienten, die ärztliche Tätigkeit mit allen Sinnen und die höchstmögliche Qualität im Verlauf der Therapie sowohl auf der Ebene der Bestrahlungsvorbereitung und –durchführung als auch im Umgang mit möglichen Nebenwirkungen macht dieses Fach innerhalb der Medizin so vielseitig. Darüber hinaus ist das Fach Strahlentherapie ähnlich wie das Fach diagnostische Radiologie ein Bindeglied zu fast allen anderen Disziplinen der Medizin. Damit ist ein ständiger Austausch mit anderen Fachkollegen selbstverständlich. Umgesetzt wird dieser Dialog z.B. in den Tumorkonferenzen, aber auch in direkten Gesprächen und auf vielen Fortbildungsveranstaltungen. Durch die Kooperation mit der Ruhruniversität Bochum, Standort Marienhospital Herne, und durch die verschiedenen Fachgesellschaften und die dort geführten Diskussionen ist die Reflexion des eigenen Standpunkts und die Umsetzung neuer Erkenntnisse sicher gestellt. Die Zusammenarbeit von Frau Dr. Riesenbeck und Frau Reimann ist geprägt von einer gegenseitigen Wertschätzung und einem intensiven Austausch der beruflichen Erfahrungen. Zugleich ist die optimale Patientenversorgung sowohl im technischen Bereich als auch gerade im menschlichen Umgang das Bindeglied in der kollegialen Zusammenarbeit. Gemeinsam wird eine zukunftsfähige Ausstattung der Praxis vorangebracht. Dazu gehört auch die Weiterbildung aller Mitarbeiter durch interne und externe Fortbildungen.


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Strahlentherapeutische Gemeinschaftspraxis, Wildermannstraße 21, 45659 Recklinghausen Tel. 02361.93892-0 |  von: www.ranarex.de